Das versteht Ubisoft unter Feintuning

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    • Das versteht Ubisoft unter Feintuning

      forum.spieleberichte.de/index.…63db72f73efd447b75213a756Ubisoft hat nun fast ein halbes Jahr mehr Zeit gehabt um das Maximum aus Watch Dogs heraus zu holen. Allerdings sehen viele diese Zeit eher als Rückschritt an, denn möchte man den aktuellen Bildern des Trailers glauben, ist die Grafik einen gehörigen Zacken abgeschwächt wurden. Die Kollegen von Examiner hatten nun die Gelegenheit mal bei Ubisoft nachzufragen, was man eigentlich in diesem halben Jahr genau gemacht hat. Eins vorweg – auf die grafischen Fähigkeiten des Spiels geht man dabei leider nicht ein… PS: Die Übersetzung stammt von der Seite der Kollegen AreaGames.

      “Wir haben eine unglaubliche Menge an Animationen und Verhaltensweisen für die Bürger unseres Chicagos produziert. Aber dann, wenn du mal einige Spieltests machst, bemerkst du, dass es bestimmte Gegenden in einer Stadt gibt, die häufiger von den Spielern besucht werden. So schauten wir uns an, wie einfach all diese Dinge in dieser Stadt ablaufen werden ohne wahrscheinlich von vielen Spielen überhaupt bemerkt zu werden. Dann dachten wir, es wäre wohl besser, wenn die Bereiche, in die sie häufiger gehen, lieber mehr Abwechslung bieten sollten. Aber es war eben unmöglich das ein Jahr im voraus zu planen.” “Du musst es selbst machen, dann sehen, es anpassen und diesen Vorgang wiederholen. Wir haben also tatsächlich mehr Inhalt produziert als in die Bereiche hereingepasst hätte, in welche die Spieler häufiger gehen, haben Inhalte etwas geändert, es uns erneut angeschaut und es wieder gespielt. Wiederholungen bei einem solch riesigen Spiel dauert einfach eine Weile. Es dauert für jeden mehrere Wochen, um durch unser Spiel zu kommen.”

      Weiter erklärte Guay, wie man mehr Tiefe in die Interaktionen der Charaktere von Chicago gebracht hat:

      “Hier ist mal ein kleines Beispiel: Wir haben dem Spiele – Aiden – stets die Möglichkeit gegeben sich in ein Kommunikations-Gerät eines NPC einzuhacken – grundsätzlich gemeint ist ihr Headset damit gemeint, sodass sie keine Verstärkung rufen können. Wir haben in der ersten E3 dazu eine Variante gezeigt, in der Aiden sich in das Kommunikations-System hackt und dadurch die Handy-Unterhaltung eines Türstehers unterbricht.”

      “Wir haben darüber gesprochen, aber nie andere Möglichkeiten, wie man sich in dieses System hacken kann implementiert. Wir wollten aber auch, dass der Hacking-Prozess im Kampf sinnvoll wird. Jemand hatte vor einiger Zeit die Idee: Was wäre, wenn wir einen sehr lauten Hochfrequenz Ton in dieses Headset setzen würden? Wie würde jemand darauf reagieren?”

      “Ihr könnt euch vorstellen, wie jemand, der gerade eine Waffe abfeuert, sich gerade in Deckung befindet oder darauf vorbereitet eine Granate zu schmeißen, auf so etwas reagieren würde! Also haben wir das eingebaut und das brachte folglich einige neue Momente, neue Wege ein, dem Spieler die Möglichkeit zu geben, das Hacking clever einzusetzen.”

      “Es gibt aber einen Unterschied zwischen dieser Sache – welche eine Variation von etwas ist, was wir schon gemacht und lange diskutiert hatten – und dem Hinzufügen aller Arten von neuen und merkwürdigen Ideen. Wir sind nicht in diese Richtung gegangen, weil wir dachten, das sei hierbei nicht notwendig. Dieses Spiel bietet so viele neue Features, dass es darum ging, diese Sachen so zu basteln, dass sie auch gut funktionieren und zu den Spielern passen, die dieses Spiel zocken.”