Thief im Xbox One Test

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    • Thief im Xbox One Test

      forum.spieleberichte.de/index.…1498a300a8a7dfde2b0c9ddafGarret ist zurück und liefert ein Thief sein erstes Abenteuer seit knapp 10 Jahren. Doch kann das Spiel an damalige Erfolge anknüpfen oder ist das Spiel im heutigen Spieledjungel völlig überflüssig? Genau diese Frage wollten wir beantworten und haben uns sowohl auf Xbox One, als auch auf Playstation 4 ins Getümmel gestürzt.



      Was ist Thief?
      Thief ist zwar ein Klassiker, mittlerweile aber so alt, dass man vielleicht dem ein oder anderen nochmal erklären muss, was Thief eigentlich ist. In Thief spielt ihr den Meisterdieb Garret, der sich an den Sachen reicherer Leute vergreift. Neben diversen Klauaktionen, sind aber auch Rätsel und Schleichpartien ein Hauptbestandteil des Spiels. Gespielt wird aus der Egoperspektive, was bei einer solchen Art von Spielen eher die Seltenheit ist. Nur selten wechselt das Spiel bei Kletter-Passagen in die Third-Person Perspektive. Neben einer ganzen Handvoll Aufgaben, wird das Spiel allerdings auch durch eine nett erzählte Geschichte begleitet.

      Wimmelbild in Tribble A Qualität
      Hat jemand von euch eine Wii? Wenn ja ist man villeicht mal in den Geschmack eines Wimmelbild-Spieles gekommen, bei dem man auf Bildern mit hunderten oder sogar tausenden Gegenständen, den richtigen Gegestand finden muss. Ein wenig ähnlich fühlt sich Thief an, denn hier muss gesammelt werden was das Zeug hält. Jeder Gegenstand wird dabei direkt in Bares umgewandelt, was euch früher oder später weiterhilft. Was anfänglich noch recht amüsant ist, fängt im Lauf des Spiels ein wenig an zu nerven. Wir haben das dann so gelöst, die Sachen einfach liegen zu lassen, da sie sowieso nicht wirklich von Nöten sind.



      Klettern, Schleichen, Überwältigen
      Sind wir mal nicht mit sammeln beschäftigt, müssen wir uns durch Schlauchartige Level bewegen. Wirklich große Freiheit gibt es in Thief niemals. Zwar wird die Bewegungsfreiheit mit dem Verlauf des Spiels größer, dennoch kommt man als Meisterdieb schnell an seine Grenzen. Besonders nervig ist dies dadurch, dass es sehr oft, lange Ladezeiten gibt. Das mag man auf der Playstation 3 und Xbox 360 noch entschuldigen können, auf Next-Gen Konsolen aber nicht! Wirklich durchdacht ist das Spiel also leider nicht, denn dafür möchte es zu viel. Immerhin macht es Spaß sich eine Taktik auszudenken und zumindest die Freiheit zu haben, zu entscheiden ob man mit oder ohne menschliche Opfer durch die Level huscht.



      Technisch Mittelmaß
      Als Next-Gen Spieler hat man sich ja bereits daran gewöhnt, dass Spiele sich kaum zu den Last-Gen Versionen unterscheiden. Es sind meist nur kleine details wie bessere Lichteffekte, schärfere Texturen und vielleicht etwas mehr Objekte, die einen optischen Unterschied erreichen. Insgesamt hat Thief ein paar nette Panoramen zu bieten und zeigt sich interessant Düster. Leider nutzt das Spiel mit seiner Unreal Engine 3 aber wenig von aktuellen Techniken um eine zeitgemäße Optik zu erreichen. Wenig verständlich ist hier auch, dass es immer mal wieder kleine Frameeinbrüche gibt!



      Fazit: Ich schätze da wollten die Entwickler einfach zu viel. Insgesamt ist Thief eine nette Mixtur aus Action-Adventure, Stealth-Game und Kinoreifer Story. Allerdings setzt es kaum neue Akzente, ist nicht mutig und vereinfacht das einstige Spielprinzip zu kommerziell. Zwar verstehe ich, dass man auf Nummer sicher gehen wollte, um möglichst viele Spieler zu erreichen. Tatsächlich wird mit dem Ergebnis aber niemand rundum zufrieden sein.



      [+] Gut erzählte Geschichte
      [+] Mehrere Möglichkeiten das Spiel zu spielen
      [+] Mehrere Wege …
      [-] … Allerdings keine offene Welt
      [-] Optisch nicht Next-Gen
      [-] Viele Ladenzeiten
      [-]Frameeinbrüche



      Wertung: Befriedigend

      G2N.eu Meint: Thief hätte mehr sein können. Immerhin wurde es Solide umgesetzt.