The Elder Scrolls Online angeschaut

    • The Elder Scrolls Online angeschaut

      forum.spieleberichte.de/index.…dfefacb686e5419680c2a60f2Wir hatten die Chance uns in einer Presse-Beta The Elder Scrolls Online anzuschauen. Leider gab es bisher nur den PC Clienten, keinen Xbox One Client. Weshalb wir noch nicht so sehr auf die Vorzüge der Konsolenversion eingehen können. Für einen Überblick hat es aber dennoch gereicht.

      Charakter erstellen
      Wie üblich müssen wir uns zunächst unseren Charakter erstellen. Hier bedient man sich Genrestandards und führt durch zig Menüs die durch Schieberegler und Auswahlbuttons die Möglichkeit geben, den Charakter so gut es geht zu individualisieren. Genreuntypisch hat das Spiel dabei 3 Fraktionen zu bieten, die jeweils nochmal unterschiedliche Völker beheimatet. Ich habe mich dabei für einen Hochelfen des Aldmeri-Bundes entschieden.



      Der andere Start
      In The Elder Scrolls Online startet ihr nicht in einer großen offenen Welt, sondern werdet gleich mit den Konflikten dieser Welt in Kontakt gebracht. Entsprechend Actionreich und fordernd geht es auch los. Einfaches erkunden und ausprobieren ist da wenig. Noch bin ich mir unsicher, ob ich das ganze eher gut oder eher schlecht finden soll. Da man dann aber doch recht schnell in die offene Welt entlassen wird, ist der Gedanke darüber vermutlich auch verschwendete Zeit.

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      Die ersten Quests
      Nach dem ruppigen Start sind wir also da, wo andere MMORPG`s normalerweise beginnen. Aus einem kleinen Lager Heraus beginnen wir als Hochelf, der dortigen Bevölkerung zu helfen. In der Standardübersicht gibt es keine richtige Karte. Geleitet wird man eher von einem Kompass. Es benötigt seine Zeit bis man sich daran gewöhnt hat. Nach einer Weile funktioniert es aber relativ gut. Schon die erste Karte über die wir uns frei Bewegen lädt zum erkunden ein. Es gibt offene Meere, bauten, höhlen, lange Wege und weite freie Felder. Überall sind Monster, die wir natürlich in einen Kampf verstricken können. Anfänglich ist das auch nicht sonderlich schwer, zumal wir sehr schnell erste Fähigkeiten bekommen.

      Spezialisierung
      Mit den ersten abgeschlossenen Quests steigen wir schnell im Level an und können Genre-Typisch erste Fähigkeiten verteilen. Schon hier merkt man, dass man daran gedacht hat das Spiel auch Konsolentauglich zu gestalten. Wo in anderen Genrevertretern gerne mal die halbe Tastatur mit Befehlen zugemüllt wird, bleibt die ganze Nummer in The Elder Scrolls Online absolut übersichtlich. Ob das auf Dauer nicht zu Eintönig wird können wir an diesem Punkt noch nicht sagen. Fähigkeiten und Spezialisierungen für den Charakter gibt es Prinzipell genug. Am besten lässt sich das wohl mit Diablo 3 vergleich, denn auch in The Elder Scrolls Online wählt man sich nur wenige Fähigkeiten aus, auf die man sich spezialisiert.

      Das Kampfsystem
      Allgemein macht man gegenüber ähnlichen Spielen einiges anders und versucht mit den Kampfsystem den „offline“ Spielen sehr nahe zu kommen. Statt auf das übliche Rundenbasierte und Cooldown Abhängige Kampfsystem anderer Vertreter zu setzen, versucht man es in The Elder Scrolls mit einem echtzeit Kampfsystem. Natürlich fühlt sich das ganze Online insgesamt etwas langsamer an, da man online schlecht taktische Pausen einbauen kann und den Spieler genug Zeit geben muss, über seine Kampftaktik nachzudenken. Doch statt abwechselnder Schläge, kann man mit dem Kampfsystem in The Elder Scrolls deutlich taktischer vorgehen. Auch der Block spielt dabei eine wichtige Rolle und sollte so oft es geht eingesetzt werden.

      Crafting-System
      Natürlich darf auch ein üppiges Crafting-System in der Welt von Elder Scrolls nicht fehlen. Dies zeigt sich allerdings von der einfachen Seite. Neben den Fähigkeiten muss man einfach nur die vielen verschiedenen Zutaten finden und kann dann auch schon loslegen Ausrüstung zu bauen. Je nach Fähigkeitenlevel kann man Ausrüstung auch verfeinern oder komplett auseinander nehmen und daraus dann stärkere Sachen bauen. Etwas Schade ist, dass es bisher noch keine Möglichkeit gab, seine Erzeugnisse auch öffentlich zu handeln. Möglichkeiten gibt es dafür nur innerhalb von Gilden. Zwar kann man bis zu fünf Gilden gleichzeitig betreten, doch kompensiert dies kein öffentliches Auktionshaus, mit dem man sich ein Vermögen erspielen kann.



      Die PVP Gebiete
      In der Beta hat man zu einem späteren Zeitpunkt auch die Möglichkeit bekommen die PVP Gebiete zu testen. Allerdings war ich aus zeitlichen Gründen nicht in der Lage an diesem Test teilzunehmen, weshalb ihr euch hier auf andere Seiten oder auf unseren endgültigen Test zum Spiel verlassen müsst.

      Technische Aspekte
      Technisch zeigt sich The Elder Scrolls Online im Zwiespalt. Es ist ja schon fast Standard dass Online-Rollenspiele deutlich schlechter aussehen, als ihre Offlinevarianten. Zum einen ist das notwendig um die große Anzahl an Spielermodellen bei großen PVP Kämpfen oder PVE Raids darzustellen und zum anderen möchte man auch sicher gehen, dass solche Spiele bei möglichst vielen laufen. Immerhin möchte man möglichst viele dazu Bewegen monatlich in ein Abo zu investieren. Was uns gut gefallen hat ist das Art-Design. Immer wieder tauchen vor uns idyllische Landschaften auf und epische Burgen. Allgemein zeigt sich die Welt von The Elder Scrolls Online sehr abwechslungsreich und verfügt sogar über ein Wettersystem. Anders ist auch, dass man alles mit Sprachausgabe ausgibt. Die Zeiten von unspektakulären Texten ist damit endgültig vorbei.



      Aussicht: The Elder Scrolls Online hat mich zu Anfang skeptisch gemacht. Ich mag es nicht mitten in einen Kampf geworfen zu werden. Gefangen hat sich das ganze aber wieder, sobald ich die große offene Welt betreten durfte. Gleich hatte man das Gefühl – hier gibt es viel zu entdecken und viel zu tun. Und tatsächlich konnte man sich gut mehrere Stunden am Stück in der großen Welt tummeln. Optisch ist das ganze idyllisch und passt gut zusammen, allerdings bei weitem nicht so anspruchsvoll wie Skyrim. Gameplay Technisch erfindet man das Rad nicht neu und verlässt sich auf bewährte Mechaniken. Dennoch lässt man nichts unversucht um einen Hauch von Eigenständigkeit (Fast Echtzeitkämpfe) in das Spiel einfließen zu lassen. In der Beta funktionierte das gut. Ob das allerdings dann auch im High-End-Content bestand hat, oder ob sich das Spiel zur reinen PVP Schlachtorgie Entwickelt, das wird sich wohl erst alles einige Wochen nach dem Release des Spiels zeigen.